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44 Meter– Rekordverdächtiges Herzstück bei EvoBus

Im März 2020 war es so weit

Die EvoBus (Schweiz) AG, ein Tochterunternehmen der Daimler AG, ist verantwortlich für die schweizerische Bus-Sparte mit den Marken Mercedes-Benz, SETRA, OMNIplus und BusStore. Im März 2020 bezog sie ihren neuen Standort in Winterthur Wülflingen. Vorausgegangen waren mehrere Jahre Planung und rund zwei Jahre Bauzeit. Das ambitionierte Unterfangen hat eines der modernsten Full-Line-Bus-Kompetenzzentren von Daimler in Europa hervorgebracht.

Alle bisherigen Schweizer Standorte wurden im neuen Zentrum zusammengelegt. Hier können alle Bedürfnisse der Mercedes- und Setra-Busse abgedeckt werden. René Wilhelm, Leiter Customer Service und Verantwortlicher für den Neubau seitens EvoBus, sagt: «Im Zuge des Neubaus haben wir uns weiter verbessert. Wir richten unsere internen Prozesse noch näher am Kunden und am Service aus.»

Hoher Durchlauf garantiert

Die Kapazität des Zentrums mit einer Halle von 45x120 Metern ist entsprechend gross. Aussen stehen 35 und innen 28 Bus-Standplätze bereit. Die Reparaturwerkstatt verfügt über vier Bahnen, die Motorfahrzeugkontrolle/Diagnose über eine weitere, zwei Bahnen stehen für Bürsten- und Chassiswäsche zur Verfügung, ebenfalls zwei Bahnen für die Lackierung, drei Bahnen im Bereich Carrosserie und vier Bahnen für Elektrodrive-Busse.

Es wird klar: Hier ist Professionalität und Effizienz gefordert. Nur schon deshalb mussten die Fertiggruben so dimensioniert werden, dass sie einen hohen Durchlauf garantieren. Und für solche Spezialitäten ist KSU genau der richtige Partner. Roland Strebel, Projektleiter Technik bei KSU, gerät ins Schwärmen: «Bei diesem Projekt durften wir wieder einmal aus dem Vollen schöpfen: Zusammen mit dem realisierenden Architekturbüro Christian Schüpbach AG haben wir von der Konzeption über die Detailplanung bis zur Baubegleitung und Montage alles gegeben.»

Umsichtige Planung ist das A und O

Durch den Einbezug von KSU bereits in der Planungsphase konnten alle wichtigen Vorgaben für den Grubenbau schon im Vorfeld abschliessend definiert werden. «Soll der spätere Betrieb reibungslos funktionieren, muss schon früh alles genauestens durchdacht sein», sagt Roland Strebel. So wurden die Gruben individuell in Deutschland gefertigt – gemäss den exakt vorgegebenen Spezialanforderungen – und noch vor dem Bau der Halle, millimetergenau abgesetzt.

Knappe eineinhalb Jahre später – das Gebäude war fast bezugsbereit – konnten alle abschliessenden Montagearbeiten erledigt und die Grube mit Bremsprüfstand und innovativsten Messgeräten ausgerüstet werden. Seit März 2020 bewähren sie sich im regulären Betrieb. Und Roland Strebel? Er bringt seine unerreichte Expertise bereits im nächsten Projekt ein: eine Diagnosegrube für die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich.

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